Startseite
❙ Datenschutz
❙ Impressum
Menü: Geld & Aktien Abnehmen & Sport Religion & Glaube Eigenbau & Kunst Autor Partnerprogramm
Menü
Kommentare - Sachbücher - Harmonien:
Übersicht zum Online-Römerbrief-Kommentar zum:
Übersicht zu den Artikeln über die Karwoche bis Himmelfahrt:
Übersicht zu den Artikeln über Weihnachten:
Übersicht zu Literatur fürs Selbststudium:
1. Szene: Der Engel bei Maria (Lukas 1, 26 - 38)
2. Szene: Maria bei Elisabeth (Lukas 1, 26 + 39 - 56)
3. Szene: Josef sieht die schwangere Maria und
macht sich Gedanken (Matthäus 1, 18 + 19)
4. Szene: Der Engel bei Josef (Matthäus 1, 20 - 23)
5. Szene: Hochzeit von Maria und Josef (Matthäus 1, 24 + 25)
6. Szene: Die Reise nach Bethlehem (Lukas 2, 1 - 5 (6 + 7))
7. Szene: Die Geburt Jesu (Lukas 2, 6 + 7)
8. Szene: Die Hirten bei Jesus (Lukas 2, 8 - 20)
Als ich damit begann, dieses Krippenspiel niederzuschreiben, setzte ich mir folgende Ziele:
- es sollte nah am biblischen Text sein,
- es sollte die chronologische und zeitliche Komponente deutlich machen
- es sollte mit wenigen Requisiten umsetzbar sein (je nach Möglichkeiten kann man diese problemlos erweitern),
- es sollte in heutigem Deutsch gespielt werden
- und es sollte mal ein bisserl anders sein, eben so, dass man während der Vorführung mit Leib und Seele dabei ist.
Prüfen Sie selbst, ob mir dies gelungen ist. Und falls Sie dieses Krippenspiel einmal aufführen sollten, würde ich mich freuen, wenn Sie mir davon berichten und eventuell sogar Bilder zur Veröffentlichung zusenden.
Bedarf: Stroh, ein Licht (Strahler), ein Sprecher (Engel), Maria (mit Bademantel als Nachthemd und Decke)
Szenenbeschreibung: Die Kirche, der Gemeindesaal, die Bühne, ... ist vollkommen dunkel. Da, wo das Krippenspiel stattfindet, liegt Stroh aus. Maria liegt darauf und schläft.
Plötzlich geht ein Licht an (Strahler auf Maria). Nach einem kurzen Moment schießt sie hoch, reißt die Augen auf und starrt in das Licht.
Engel (als Stimme aus dem Licht):
Guten Morgen, Maria!
Gott ist mit dir.
Er hat dich für etwas ganz Besonderes bestimmt.
Maria:
Maria starrt ängstlich in das Licht.
Nach einem kurzen Augenblick fährt die Engelsstimme fort:
Maria, hab keine Angst.
Gott möchte dich doch beschenken.
Du wirst ein Kind bekommen - einen Sohn.
Gib ihm den Namen "Jesus".
Dieses Kind ist etwas ganz Besonderes.
Man wird Jesus Sohn Gottes nennen und
er wird die Königsherrschaft Davids weiterführen.
Für immer und ewig wird er das Volk Israel regieren.
Ja - seine Herrschaft wird nie zu Ende gehen.
Daraufhin sagt Maria:
Wie kann ich ein Kind bekommen?
Ich bin doch mit Josef nur verlobt und noch gar nicht verheiratet.
Der Engel antwortet:
Das Kind wird nicht von Josef, sondern vom Heiligen Geist sein.
Deshalb wird dieses Kind heilig sein und Sohn Gottes
genannt werden.
Für Gott ist nichts unmöglich.
Schau, auch deine verwandte Elisabeth, die ja eigentlich
keine Kinder bekommen kann und auch schon zu alt dafür ist,
ist schwanger und wird einen Sohn zur Welt bringen.
Sie ist bereits im 6. Monat.
Maria geht auf die Knie, neigt ihren Kopf und sagt:
Ich bin bereit, ganz für Gott da zu sein.
Was du gesagt hast, soll geschehen.
Das Licht geht aus (Vorhang der Bühne zu).
Bedarf: Elisabeth (schwanger), Maria, eventuell ein Esel (2 verkleidete Kinder), ein Gepäckbündel für Maria, eine Tür zum Anklopfen (Kanzel, Rednerpult oder irgendwie anders improvisieren)
Szenenbeschreibung: Das Licht geht an (Vorhang geht auf).
Maria:
Maria läuft schwer beladen von einer Seite in die Mitte der Bühne (eventuell hat sie einen Esel aus zwei verkleideten Kindern dabei). Dort angekommen klopft sie an eine Tür (eventuell die Kanzel oder ein Rednerpult).
Auf das Klopfen hin erscheint Elisabeth (mit Babybauch). Die zwei Frauen fallen sich freudig in die Arme. Sie lösen sich voneinander und jede schaut die Andere von Kopf bis Fuß an.
Elisabeth sagt zu Maria:
Maria, Gott hat dich auf ganz besondere Weise gesegnet.
Nicht nur dich - auch dein Kind.
Wer bin ich eigentlich, dass mich die Mutter meines
Herrn besucht?
Stell dir vor, als du mich vorhin begrüßt hast, hüpfte
mein Kind vor Freude in meinem Bauch (dabei streicht sie
sich mit beiden Händen über den Bauch).
Dich kann man nur beglückwünschen.
Du hast geglaubt, was der Engel zu dir gesagt hat.
Und das wird sich auch erfüllen.
Licht aus (Vorhang zu).
Bedarf: Maria (schwanger), Josef, einige weitere Kinder, Hintergrundmusik, Strohballen
Szene: Jeweils 3 - 4 Kinder stellen sich rechts und links der Bühne auf. In der einen Gruppe ist Maria mit leichtem Babybauch dabei - in der anderen Josef. Weitere Kinder sind über die ganze Bühne verteilt.
Licht an (Vorhang auf). Eventuell orientalische Hintergrundmusik. Alle Kinder setzen sich ungleichmäßig in Bewegung. Es soll eine Art Marktplatzsituation entstehen. Maria und Josef müssen dabei aber gut gesehen werden. Sie begegnen sich in der Mitte der Bühne. Entsetzt starrt Josef auf ihren Bauch und ohne ein Wort läuft er kopfschüttelnd davon.
Dann verlassen alle in alle Richtungen die Bühne. Nur Josef, der sich inzwischen auf den Strohballen gesetzt hatte, bleibt zurück. Er hat sein Gesicht in seine Hände vergraben, schüttelt immer noch den Kopf, schluchzt dabei, nimmt dann seine Hände herunter, schaut in den Himmel und "schreit laut"
"WARUM?"
Nach einem Moment schaut er die Gottesdienstbesucher an und fragt:
Was soll ich jetzt nur tun?
Soll ich sie steinigen lassen?
Soll ich sie mit Schimpf und Schande davonjagen?
Oder soll ich mich einfach stillschweigend von ihr trennen?
Damit würde ich aber sagen, dass das Kind von mir ist!
Er senkt seinen Kopf und sagt nach einer Weile:
Nein, ich will nicht, dass Maria gesteinigt wird.
Und davonjagen will ich sie auch nicht.
Ich nehme den ganzen Schlamassel auf mich
und trenne mich von ihr.
Licht aus (Vorhang zu).
Bedarf: Josef (mit Bademantel und Decke), ein Sprecher (Engel)
Szene: Dieses Mal liegt Josef auf dem Stroh und schläft.
Licht gedimmt an (Vorhang auf). Josef schläft. Nach einer Weile wird er sehr unruhig. Offensichtlich träumt er.
Während Josef sich hin- und herwälzt, sagt der Engel mit Flüsterstimme:
Josef - du Nachkomme Davids,
fürchte dich nicht, Maria zu heiraten.
Das Kind, das sie erwartet,
ist nicht von einem anderen Mann,
es ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn zur Welt bringen.
Gib ihm den Namen "Jesus", das heißt Retter,
denn er wird sein Volk von den Sünden befreien.
Licht aus (Vorhang zu).
Bedarf: eine Sänfte (Stuhl mit zwei Stöcken, damit er getragen werden kann (oder ein geschmückter Rollator)), Maria in einem Brautkleid, Marias Vater, Josef, ein Mantel, einige Jungfrauen mit Kerzen, verschiedene Musikinstrumente, Zweige, weitere Kinder, Josefs Vater, 2 Becher "Wein"
Szene: Gedimmtes Licht an (Vorhang auf). Josef mit einem Mantel über dem Arm steht vor einer Tür (Kanzel oder Rednerpult). Freunde sind bei ihm. Sie haben eine Sänfte dabei. Auch ein paar Jungfrauen mit Kerzen sind dabei.
Josef klopft an. Maria erscheint mit ihrem Vater. Der Vater übergibt sie Josef. Dieser hüllt sie in den Mantel (Maria steht nun unter seinem Schutz) und führt sie zur Sänfte. Der Hochzeitzug setzt sich in Bewegung.
Es wird laute Musik gemacht, gesungen und getanzt. Weitere Kinder gesellen sich dazu, legen Zweige auf den Weg und gehen dann mit.
Plötzlich verstummt der ganze Lärm. Josefs Vater erscheint und gibt Maria und Josef einen Becher "Wein". Er segnet die beiden (legt ihnen die Hände auf) und sagt:
Gott, du Schöpfer der Menschen - wir preisen dich.
Erfreue die beiden auf ihrem gemeinsamen Weg.
Du König der Welt,
du hast den Genuss und die Freude,
den Bräutigam und die Braut,
das Glücklichsein und das Jubeln,
die Fröhlichkeit und die Liebe,
die Eintracht und die Freundschaft geschaffen.
Und diese Dinge sollen in den Straßen Jerusalems aus
dem Mund dieses Bräutigams und dieser Braut gehört werden.
Danach trinken Maria und josef den Becher "Wein" aus und das Lärmen geht sofort wieder weiter.
(Eine jüdische Hochzeit dauerte 7 Tage. Eventuell könnte man dies damit andeuten, dass das Licht sieben Mal an- und ausgemacht wird (Vorhang auf und zu) und die restlichen sechs Mal immer ganz kurz wieder mit den Instrumenten gelärmt, gesungen und getanzt wird.)
Licht aus (Vorhang zu).
Bedarf: Sprecher (liest Bibeltext vor), Maria (schwanger), Josef mit Stock, Esel (zwei verkleidete Kinder)
Szene: Während der Sprecher den Text vorliest, wandern Maria und Josef samt Esel, die Beschwerlichkeit der Reise zum Ausdruck bringend, über die Bühne.
Licht an (Vorhang auf).
Sprecher-Text:
Kaiser Augustus ordnete an, dass alle Bewohner des
Römischen Reiches in Steuerlisten erfasst werden sollten.
Das war das erste Mal, dass solch eine Zählung stattfand.
Auch Maria und Josef waren davon betroffen.
Damals war Quirinius Statthalter der Provinz Syrien.
Im ganzen Reich zog jeder in seine Heimat,
um sich dort eintragen zu lassen. Maria und Josef
machten sich von Nazareth auf den Weg nach Bethlehem,
das in Judäa liegt. Sie mussten dorthin, weil sie
vom König David abstammten.
Für Maria nahte die Zeit der Entbindung.
Licht aus (Vorhang zu).
Bedarf: Sprecher, Babygeschrei, eine Krippe mit Jesus-Puppe, 1 Ballen Stroh, ein Esel (aus zwei verkleideten Kindern), Windeln, Maria und Josef
Szene: Bevor das Licht angeht, liest der Sprecher den Text vor. Danach geht, während von einem Tonträger Babygeschrei abgespielt wird, das Licht an (der Vorhang auf). Der Esel steht da, Josef sitzt auf dem Strohballen und Maria wickelt den schreienden Jesus und legt ihn dann in die Futterkrippe.
Sprecher-Text:
Während der Zeit in Bethlehem brachte Maria ihren
Erstgeborenen Sohn zur Welt. Sie wickelte ihn in Windeln
und legte ihn in eine Futterkrippe des Stalles. Eine andere
Unterkunft hatten sie nicht gefunden. Wegen der
Volkszählung waren alle Zimmer belegt.
Licht an (Vorhang auf).
Babygeschrei und Szene ...
Licht aus (Vorhang zu).
Bedarf: 3 Hirten mit Stäben (eventuell mit Stoff-Schaf) und der Bedarf von Szene 7
Szene: Maria und Josef und ... sind noch so positioniert wie am Schluss von Szene 7. Dann kommen die Hirten ...
Licht an (Vorhang auf).
Maria und Josef beruhigen Jesus als drei Hirten auf sie zugehen. Diese schauen neugierig in die Krippe.
Einer der Hirten sagt:
Das ist er!
Es ist genau, wie der Engel gesagt hat.
Ein Kind, in Windeln gewickelt und in einer Futterkrippe!
Josef schaut die Hirten neugierig an und sagt:
Und weiter - was hat der Engel sonst noch gesagt - erzählt doch!
Ein anderer Hirte beginnt zu erzählen:
Wir waren wie jede Nacht draußen auf dem
Feld und haben unsere Schafe gehütet.
Und plötzlich stand da ein Engel.
Der strahlte und dieses Licht hat auch uns
völlig eingehüllt.
Und wir alle - einer wie der andere -
bekamen es mit der Angst zu tun.
Josef wirft ein:
Und was geschah dann?
Der dritte Hirte sagt:
Der Engel beruhigte uns erst einmal und sagte:
Habt keine Angst.
Ich bringe euch gute Nachrichten.
Ganz Israel wird sich über diese Nachricht freuen.
Denn heute wurde in Davids Stadt
euer Retter geboren.
Er ist der Christus, der Herr!
Und plötzlich war dieser Engel nicht mehr alleine.
Viele weitere Engel hatten sich um ihn versammelt
und verherrlichten Gott mit den Worten:
Alle drei Hirten:
Ehre sein Gott in der Höhe,
und Frieden für die Menschen,
auf denen sein Wohlgefallen ruht.
(Dies ist der Höhepunkt des Krippenspiels und sollte gut betont vorgetragen werden!)
Licht aus (Vorhang zu).
Sprecher:
Maria bewahrte all das in ihrem Herzen.
Immer und immer wieder dachte sie darüber nach.
Ende des Krippenspiels - Fortgang des Gottesdienstes ...
© by Wolfgang Molzahn, Schwandorf
© Vanessa - Fotolia.com

Zurück zu: Artikel über Weihnachten
Möchten Sie diese Seite weiterempfehlen? Dann klicken Sie doch auf die Social-Media-Buttons Ihrer Wahl. Vielen Dank!
Rechtlicher Hinweis: Ergebnisse können nicht garantiert werden. Sie sind von Person zu Person verschieden.
Kundenmeinungen sind individuelle Fälle!
© copyright by verlag-wolfgang-molzahn.com