Der Inhalt dieser Seite wurde von Reimund Bertrams (Gast-Autor) erstellt.
Reimund und ich haben uns vor einigen Jahren kennen und schätzen gelernt. Er hat an der Ruhr-Universität in Bochum Germanistik und Geschichte studiert. Als professioneller Werbe- und PR-Texter hat er jahrzehntelange Erfahrung.
Mehr über Reimund Bertrams erfahren Sie am Ende der Seite.
Und Sie möchten, dass ihre Internetpräsenz den Erfolg hat, den sie sich wünschen?
Dann kommen Sie um eines nicht herum: Sie müssen Ihre Website mit hochwertigem Content bestücken - Content im Sinne von exquisiten Texten.
Denn Content ist King - sowohl bei Ihren Kunden oder Lesern als auch bei Google, der wichtigsten Suchmaschine im deutschsprachigen Internet. Deswegen müssen Sie beiden - Menschen und Suchmaschine - das bieten, was sie haben wollen: 1 a Website-Content in Form exzellenter Inhalte.
Und diese Inhalte müssen von Suchmaschinen erkannt werden können. Google betrachtet und bewertet keine Bilder; kein künstlerisch noch so eindrucksvoller Auftritt vermag Googles Algorithmen zu beeindrucken. Google kann ausschließlich Texte lesen, erkennen und mit einem Ranking versehen. Sprich: Wenn Sie als Anbieter von ausgezeichnetem Content bekannt werden wollen, müssen vor allem Ihre Texte diesem Anspruch Genüge tun.
Investieren Sie deshalb möglichst viel Zeit in die Optimierung alles Schriftlichen, das auf Ihrer Site zu sehen ist. Verlieren Sie sich nicht darin, beispielsweise aus dem grafischen Auftritt noch das letzte Detail herauszukitzeln. Spitzen-Website-Content in einem eher durchschnittlichem Design hat ungleich mehr Erfolg als schlechter Content in einer erstklassigen Optik.
Denken Sie auch daran, dass jeder Ihrer Kunden ein individueller, einzigartiger Mensch ist - und deshalb ebenso einzigartig angesprochen werden möchte. Wie können Sie diesem Anspruch besser gerecht werden als durch maßgeschneiderten und zugleich nützlichen Content? Verzichten Sie deshalb bitte auf 08/15-Texte.
Machen Sie es gleich richtig: Verwenden Sie beim Homepage erstellen möglichst »uniquen«, also einzigartigen und zugleich wertvollen Content - also Sprachelemente, die sich durch einen hohen Informationswert und Unverwechselbarkeit auszeichnen.
Oder anders gesagt: Pfeifen Sie auf jedes Blabla!
Auch Google tritt inzwischen mit sehr hohen Ansprüchen an den Text-Content heran, den Sie ins Netz stellen. Die zumindest bei uns wichtigste Suchmaschine erkennt lieblos heruntergespulte Worthülsen und anderen Textmüll inzwischen vollautomatisch und straft ihn durch Nichtbeachtung. Gerade dann, wenn Sie auf einen guten Platz in den Google-Trefferanzeigen angewiesen sind, können Sie sich Googles »kalte Schulter« nicht erlauben. Auch deshalb lautet mein Rat: Sorgen Sie für Website-Content, auf den Google »fliegt«.
Google analysiert die Text-Struktur und entscheidet dann anhand bestimmter Kriterien, ob es sich bei dem von Ihnen gelieferten Content wirklich um etwas handelt, das in die »heiligen Hallen« der Trefferanzeigen aufgenommen werden darf. Eines dieser Kriterien ist die Textmenge. Inzwischen sollte ein Blogging-Text mindestens 1000 Wörter umfassen, damit er von Google als beachtenswerter Content eingestuft wird.
1000 Wörter? Ups - das entspricht in etwa 2 bis 3 Seiten in WORD. Sie merken schon: So ganz nebenbei erledigt sich die Aufgabe nicht, erlesenen Content durch guten Text zu bieten. Auch ihre Haupt-Verkaufstexte sollten mindestens eine solche Länge aufweisen.
Sollten Sie deshalb Ihre Homepage-Texte selbst erstellen? Ja - wenn's geht; schließlich kennt niemand Ihr Angebot so gut wie Sie selbst. Sollten Sie sich mit dem Abfassen hochwertigen Text-Contents jedoch schwertun, so können Sie immer noch einen externen Texter oder eine externe Texterinnen damit beauftragen.
Achten Sie dann darauf, dass es sich wirklich um einen Profi handelt. Der Begriff »Texter« ist schließlich nicht geschützt.
Widerstehen Sie der Versuchung, Content möglichst billig auf so genannten Textplattformen im Internet einzukaufen. Dort tummeln sich vorwiegend gelangweilte Hausfrauen, grünschnäblige Studenten und andere Hobbyschreiber, die für einen echten Hungerlohn Website-Content wie am Fließband liefern müssen - und diese Ausschuss-Qualität merkt man in diesen Discount-Texten meist sofort an. Dabei ist der Text doch Ihre ganz persönliche Visitenkarte, die oft jahrzehntelang durch Netz kursiert und Ihr Image maßgeblich mitbestimmt! Sie sollten sich deshalb so viel wert sein, dass sie hier nicht am falschen Ende sparen.
Wie zweifelhaft die Qualität des Contents ist, den Sie auf Billigplattformen erwerben können, erkennen Sie schon daran, wie plump mögliche Autoren dort angelockt werden: »Schreiben Sie gerne?« Wie bitte? Ums Schreiben geht es beim Texten doch gar nicht - es geht ums Verkaufen, um Hard Selling. Davon und von Verkaufs-Psychologie aber haben diese Hobbyschreiber in der Regel keinen Funken Ahnung.
Also, selbst ist der Mann - oder die Frau! Auch, wenn es um das Abfassen des Contents geht. Und ich werde Ihnen zeigen, dass es gar nicht so schwer ist, eigenen High-Quality-Website-Content zu erstellen.
Legen Sie zunächst fest, welchem Zweck Ihr Text-Content dienen soll: Möchten Sie vorwiegend etwas verkaufen? Oder möchten Sie beispielsweise durchs Blogging Ihren Expertenstatus aufbauen beziehungsweise festigen? Letztgenanntes? Dann können Sie Ihren Artikel regelloser gestalten, als wenn Sie etwas gegen Geld an den Mann bringen wollen. Denn Verkaufstexte müssen Regeln folgen, damit sie eine möglichst hohe Wirkung erzielen.
Bleiben wir in Sachen Website-Content der Einfachheit halber bei Verkaufstexten.
Orientieren Sie sich am besten an der unverwüstlichen AIDA-Formel, die aus 4 Elementen besteht:
Zu deutsch:
Halten Sie sich an diese simple, aber seit Jahrzehnten Praxis bewährte AIDA-Formel, erzielen Sie fast automatisch sehr hochwertigen und zugleich wirkungsvollen Website-Content.
Aber egal, ob Sie sich an die AIDA-Formel oder einen anderen Aufbau halten - ein Element sollten Sie bei Ihrem Blogging und Homepage erstellen oft anwenden: die Story. Sie können so gut wie alle anderen Elemente vernachlässigen oder sogar falsch machen - solange Ihre Story stimmt, werden Sie mit diesem Website-Content dennoch sehr gute Ergebnisse erzielen können. Denn Menschen lieben nichts mehr als Geschichten, Storys, »Slice of Life«. Die Magie von Storys ist seit Anbeginn der Menschheit der Grund, warum man sich am Lagerfeuer Geschichten erzählt - oder warum Texte gelesen werden. Das gilt fast für jede Form schriftlicher Aufzeichnungen - und damit auch für Ihren Content.
Ich kenne beispielsweise einen freischaffenden Ratgeber-Autor, der seine Bücher mithilfe selbst getexteten Contents verkauft. Er mag bei der Formulierung seiner Verkaufstexte manchen Fehler machen, doch seine unbestreitbarer Stärke liegt in der Erzählung praxisnaher, authentischer Storys voller Saft und Kraft. Kaum zu glauben, aber viele seiner Leser sammeln seine Verkaufstexte (!) sogar, weil sie diese lebensnahen Geschichten so faszinierend finden. Sie sehen: Vernachlässigen Sie bei Ihrem Content niemals die Story! (Dieser Abschnitt ist übrigens ein Beispiel für solch eine Kurz-Story.)
Wie aber können Sie mit den Texten Ihres Contents beginnen? Die Wunschwirkung Ihres Website-Contents haben Sie ja bereits zu Beginn festgelegt - jetzt geht es darum, das richtige Google-Keyword zu bestimmen. Ihr Content muss nämlich unbedingt auf mindestens ein Google-Suchwort hin optimiert werden. Ansonsten wird die Suchmaschine Ihren Text kaum einordnen und auflisten können - und all Ihre Mühe ist umsonst, zumindest aus Suchmaschinen-Optimierungs-Sicht.
Dieser Part liefert übrigens noch einen guten Grund gegen Billigheimer-Texte: Keywords müssen laut der Statuten solcher Anbieter meist nur ein einziges Mal auftauchen - im gesamten Text. Aus Suchmaschinen-Warte ein Witz!
Nutzen Sie bei der Ermittlung ihres Keyboards das Google-Keyword-Tool,
(Anmerkung Molzahn: Beachten Sie hierzu meine Keyword-Analyse-Serie:
Keyword-Analyse Teil 1,
Keyword-Analyse Teil 2,
Keyword-Analyse Teil 3)
und orientieren Sie sich dabei an Keywords, die eine nicht zu hohe Konkurrenz aufweisen und dennoch nicht zu selten gesucht werden. Klar ist aber auch: Das Ermitteln der richtigen Schlüsselwörter für Ihren Website-Content ist alles andere als eine exakte Wissenschaft - Sie müssen manchmal intuitiv bestimmen, welche Suchwörter Ihre Leser beziehungsweise Kunden bei Google eintippen würden. Wie würde es jetzt einer meiner geschätzten Kollegen formulieren? Am besten, Sie testen!
Sie haben das Keyword für den Website-Content gefunden? Glückwunsch! Dann legen Sie unbeschwert los mit dem Texten! Ihr Content muss nämlich nicht gleich beim ersten Mal perfekt formuliert sein; korrigieren und feilen können Sie im Nachhinein immer noch lange genug.
Achten Sie beim Bloggen und Homepage erstellen aber unbedingt frühzeitig darauf, das von Ihnen ausgewählte Keyword möglichst häufig im Text unterzubringen. Denken Sie daran: Das Keyword muss zum Schluss mindestens 1,5 % der Gesamttext-Menge ausmachen. Das ist mehr, als Sie ahnen.
Sie können selbst mithilfe eines Dreisatzes ausrechnen, ob Sie die optimale Keyworddichte bereits erreicht haben: Dividieren Sie die Zahl 100 durch die Anzahl der gesamten Wörter Ihres Contents, und multiplizieren Sie den ermittelten Wert mit der Anzahl der im Text zu findenden Keywords. Zu mühselig? Sie haben im Mathe-Unterricht nur als Deko gesessen? Ein Tipp für uns Zahlen-Allergiker: Sie können diese praktische, kostenlose Onlinehilfe dafür verwenden.
Noch mal: Sie sollten mindestens 1,5 % Keyworddichte erreichen; Sie können aber auch gerne höher hinaus - bis zu 3 oder 4 % wird von Google noch akzeptiert. Wenn Sie Ihren Website-Content aber mit einer noch höheren Dichte an Keywords spicken, kann das von Google als Spamming aufgefasst werden und dazu führen, dass Sie achtkantig aus der Suchmaschine fliegen. Vermeiden Sie dieses Marketing-Fukushima unbedingt!
Sobald sie die Rohfassungen Ihres kompletten Contents fertiggeschrieben haben, sollten Sie ihn so lange trimmen, bis er flüssig und gut lesbar erscheint - Ihnen und anderen Testlesern. Und setzen Sie dann unbedingt auch noch Zwischen-Überschriften! Diese Zwischen-Headlines sollten ebenfalls möglichst oft das Keyboard aufführen; das wird von Google ebenfalls mit Wohlwollen betrachtet.
Apropos Google: Die Suchmaschine weiß ebenfalls zu schätzen, wenn Sie das Keyword im Fließtext fett setzen. Und wo wir schon von Auszeichnungen sprechen - besonders wichtige Passagen können Sie durch farbige Hinterlegung - etwa in Neongelb - noch einmal besonders betonen.
So, jetzt sind wir fast am Ende Ihres Content-Textes angekommen. Aber Stopp! Zwei wichtige Elemente fehlen noch:
Sie können einen noch so überzeugenden Verkaufstexte geschrieben haben - Sie dürfen zum Schluss auf keinen Fall auf einen glasklarem Call to Act verzichten, also auf eine eindeutige Handlungsaufforderung! Geizen Sie nicht mit diesen Appellen! Die Leser brauchen einen ganz klaren Schubs, um das zu tun, was Sie von ihnen erwarten - beispielsweise die E-Mail-Adresse zu hinterlassen oder einen Kauf zu tätigen. Hier müssen Sie wirklich den Holzhammer und andere schlagende Argumente aus der Werkzeugkiste holen.
Im PS schließlich sollten Sie noch einmal wichtige, überzeugende Verkaufsargumente in kurzer Form auf führen. Das macht dieses Relikt aus den Zeiten der handgeschriebenen Korrespondenz zu einem der stärksten Verkaufselemente Ihres aktuellen Contents. Deshalb sollten sie auf keinen Fall auf das PS verzichten! Ganz im Gegenteil: als Idealmaß haben sich drei solcher Anhängsel erwiesen.
Diese eher strengen Regeln gelten für einen Blogtext nicht unbedingt. Hier können Sie den Content deutlich freier gestalten.
Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die sich beim Schreiben so unbehaglich fühlen wie ein Pinguin in der Sahara.
Sprechen Sie Ihren Website-Content doch, statt ihn zu tippen. Fürs iPad etwa wird eine kostenlose (!!!) App angeboten, die jedes Wort, das Sie ins Mikrofon Ihres »Rechenbretts« sprechen, automatisch in geschriebenen Text umwandelt. Immerhin 9 von 10 Wörtern erkennt die Software einwandfrei.
Auf diese im wahrsten Sinne ansprechende Weise können Sie sogar sehr langen Content im Halsumdrehen diktieren - Sie müssen vorab nur noch eine Stichpunktliste machen, damit Sie sich beim freien Sprechen nicht verzetteln. Danach verfügen Sie für Ihren finalen Content zumindest schon mal über eine sehr gute Ausgangsbasis, die Sie nur noch per Tastatur verfeinern und korrigieren müssen.
Und ja: Auch dieser Text hier ist auf Basis dieser Gratis-App zunächst mal als Diktat entstanden. Stöbern Sie also im App-Store nach dieser Dragon-Dictate-App. Es lohnt sich - und kostet Sie keinen Cent.

Trotz dieser hilfreichen Anleitung ist es nicht jedermanns Sache, Content für Webseiten und / oder Blogs zu verfassen. Dann lassen Sie einfach den Spezialisten ran. Auf http://www.das-wortgewand.de/ hält Herr Bertrams viele verschiedenartige Angebote für Sie bereit zum Beispiel:
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