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In dieser Lektion möchte ich die wichtigsten Aussagen über den Glauben sammeln, ordnen und wenn nötig, ein wenig kommentieren.
Der Glaube in Römer 1 Vers 16 bis Römer 5 Vers 11!Mit den Ausführungen über "Glauben" möchte ich diese Zusatzlektionen-Reihe abschließen. Sie begann mit der Thematik "Zorn Gottes" und führte uns dann über die "Sünden", die "Gerechtigkeit Gottes" und das "Evangelium" bis hierher zum "Glauben". All diese Themen haben miteinander zu tun. Deshalb gab und gibt es bei den Ausführungen viele thematische Überschneidungen und Wiederholungen derselben Bibelstellen, allerdings aus Sicht des gerade besprochenen Begriffs.
Man könnte diese Zusatzlektionen auch noch weiter ausdehnen. Und vielleicht möchten Sie dies selber in Angriff nehmen. Hier meine Vorschläge: Vorzüge - Werkgerechtigkeit - Gesetz - Gnade - Hoffnung. Auch andere wichtige Themen kommen, wenn auch nur mit wenigen Bibelstellen, zur Sprache - zum Beispiel: Heiliger Geist - Liebe Gottes - Herz - Gottes große Güte, Langmut und Geduld - Frieden mit Gott.
Paulus schreibt den Christen von Rom, dass das Evangelium Gottes Kraft zur Rettung für jeden ist, der glaubt (1,16).
Jeder Mensch hat aufgrund des Glaubens Zugang zur heilschaffenden Gerechtigkeit Gottes, die auch zu Glauben führt (aus Glauben zu Glauben) (1,17). Deshalb heißt es auch, dass der Gerechte aus Glauben leben wird (1,17).
Die Grundlage für Gottes geschenkte Gerechtigkeit ist der Glaube an Jesus Christus (3,22). Sie kommt all denen zugute, die glauben (3,22). Aufgrund des Glaubens wird ein Mensch für gerecht erklärt (5,1).
Die Rechtfertigung vor Gott schließt Eigenleistungen völlig aus. Niemand kann sich dessen rühmen, dass sein Glaube irgendeinen Beitrag zu seiner Rechtfertigung geleistet hat (3,27), weil der Mensch aufgrund seines Glaubens ohne Werke für gerecht erklärt wird (3,28). Es ist ein Glaube, der keine Leistungen erbringt, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt und dadurch die Gerechtigkeit angerechnet bekommt (4,5).
Da es nur einen Gott gibt, werden alle Menschen (also Juden und Heiden) auch "nur" aufgrund eines Glaubens für gerecht erklärt (3,30). Schon Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet (4,3+22).
Wenn Menschen an den glauben, der Jesus von den Toten auferweckt hat, wird ihnen die Gerechtigkeit angerechnet (4,24). Gott beweist seine Gerechtigkeit dadurch, dass er den für gerecht erklärt, der an das Sühneopfer Jesu glaubt (3,27). Und Gott hat Jesus wegen unserer Rechtfertigung auferweckt (4,25).
Nach Kapitel 3 Vers 22 hat der Glaube Jesus Christus zum Inhalt. Es handelt sich dabei um den Jesus Christus (Glauben), der für die Sühne der Sünden am Kreuz sein Blut vergossen hat (3,25). Wer an das Sühneopfer Jesu glaubt, den erklärt Gott für gerecht (3,26).
Dieser Glaube schließt jegliches Rühmen auf Eigenleistung in Bezug auf die Rechtfertigung aus (3,27)! Es ist ein Glaube ohne Werke (3,28), ein Glaube, der keine eigenen Leistungen erbringt (4,5).
Dieser Glaube glaubt,
Durch den Glauben kommt den Menschen Sühne für ihre Sünden zugute (3,25). Das Sühneopfer geschah am Kreuz, wo Jesus Christus sein Blut vergossen hat (3,25+26).
Der Mensch wird aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt, ohne Werke, die das mosaische Gesetz fordert (3,28). Dadurch wird das Gesetz nicht außer Kraft gesetzt, sondern erst richtig zur Geltung gebracht (3,31).
Da es nur einen Gott gibt, werden alle Menschen auch aufgrund eines einzigen Glaubens für gerecht erklärt (3,20).
Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm im unbeschnittenen Zustand (4,9+11) zur Gerechtigkeit gerechnet (4,3). Seine Beschneidung war die Besiegelung seiner Glaubensgerechtigkeit (4,11). Er wurde Vater der Unbeschnittenen und der Beschnittenen, die glauben (4,11-17).
Der Glaube Abrahams beinhaltete,
Christen (wir) wurden aufgrund ihres Glaubens für gerecht erklärt und haben deshalb Frieden mit Gott durch ihren Herrn Jesus Christus (5,1). Aufgrund ihres Glaubens haben sie Zugang zu dieser Gnade bekommen, die nun auch ihr Leben bestimmt (5,2).
Es ist nicht egal, wie und mit was man den Begriff "Glauben" füllt. Der Glaube, durch den ein Mensch für gerecht erklärt werden kann, handelt von Jesus, und zwar von dem Jesus, den ich in der Grafik der Zusatzlektion "Evangelium" vorgestellt habe. Dieser Jesus hat für die Menschheit gewirkt. Was er für uns getan hat, das beschreibt die Grafik zu dieser Lektion. Beide Grafik-Inhalte zusammen ergeben das Evangelium / die gute Nachricht für alle Menschen. Wer dieses Evangelium glaubt, wird vom Zorn Gottes gerettet.
Gemäß der Gerechtigkeit Gottes wird der Mensch entweder verurteilt oder begnadigt. Wer nicht glaubt, ist schon verurteilt. Wer glaubt, wird freigesprochen / für gerecht erklärt.
Dabei hat der Glaubende durch den Glauben Zugang zur heilschaffenden Gerechtigkeit bekommen, die er auf der Grundlage des Glaubens an Jesus Christus als geschenkte Gerechtigkeit empfängt. Der gerechtfertigte Mensch ist ein begnadigter Mensch, der nun geschenkterweise vom Sünder zum Gerechten wurde. Kein Mensch kann dieser Begnadigung irgendeinen Verdienst oder sonstige Eigenleistungen beisteuern. Jeder Mensch kann nur durch Glauben ohne Werke für gerecht erklärt werden. Auch die Juden sind da keine Ausnahme. Es gibt nur einen Gott und folglich auch nur einen Glauben, der zur Gerechtigkeit gerechnet wird.
Weil Abraham vor seiner Beschneidung aufgrund seines Glaubens für gerecht erklärt wurde, ist er der Glaubensvater aller Menschen aus Juden und Heiden. Sein Glaube war damals schon ein Glaube an den Gott, der Tote lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft. Obwohl in seinem Leben alles gegen diesen Glauben sprach, war er felsenfest davon (glaubens)überzeugt, dass Gott das, was er verheißen hat, auch tun kann. Er gab Gott die Ehre und wurde dadurch in seinem Glauben gestärkt.
Als Christen haben wir Frieden mit Gott. Wir sind begnadigte Sünder (Gerechte), die nun auch aus dieser Gnade heraus ihr Leben meistern. Das Christenleben sollte von der Begnadigung her gelebt werden und nicht aus einem Armsünderchristentum heraus. Während der begnadigte Sünder / der Gerechte ein dankbares, begeistertes und motiviertes Christenleben führt, wird der "ich bin immer noch ein Sünder Christ" durch seine unbiblische Haltung gelähmt. Er ehrt damit auch nicht wirklich Gott!
1,16 - Das Evangelium ist Gottes Kraft zur Rettung / zum Heil für jeden, der glaubt.
1,17 - Zu Gottes heilschaffender Gerechtigkeit hat man aufgrund des Glaubens Zugang (aus Glauben).
1,17 - Gottes heilschaffende Gerechtigkeit führt zum Glauben (zu Glauben).
1,17 - Der Gerechte wird aus Glauben leben.
3,22 - Die Grundlage für Gottes geschenkte Gerechtigkeit ist der Glaube an Jesus Christus.
3,22 - Die geschenkte Gerechtigkeit kommt all denen zugute, die glauben.
3,25 - Durch den Glauben an das Blut Jesu Christi, das er am Kreuz vergossen hat, kommt uns die Sühne zugute.
3,26 - Gott beweist seine Gerechtigkeit dadurch, dass er den für gerecht erklärt, der an das Sühneopfer Jesu glaubt.
3,27 - Das Gesetz des Glaubens schließt jegliches Rühmen auf Eigenleistung in Bezug auf die Rechtfertigung vor Gott, aus.
3,28 - Denn der Mensch wird aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt, ohne Werke, die das mosaische Gesetz fordert.
3,30 - Es gibt nur einen Gott. Deshalb werden alle Menschen (Juden und Heiden) aufgrund des (einen) Glaubens für gerecht erklären.
3,31 - Das mosaische Gesetz wird durch den Glauben zur Geltung gebracht (das Gesetz wird durch den Glauben bestätigt).
4,3 - Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.
4,5 - Dem, der keine Leistungen erbringt, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit angerechnet.
4,9 - Abraham wurde im unbeschnittenen Zustand der Glaube zur Gerechtigkeit angerechnet.
4,11 - Die Beschneidung Abrahams war die Besiegelung seiner Glaubensgerechtigkeit, die ihm bereits im unbeschnittenen Zustand zugesprochen wurde.
4,11 - Allen, die im Zustand des Unbeschnittenseins glauben, ist Abraham zum Vater geworden.
4,11 - Den Unbeschnittenen, die glauben, wird wie Abraham die Gerechtigkeit angerechnet.
4,12 - Abraham ist auch der Vater der Beschnittenen, allerdings nur dann, wenn sie in der Fußspur des Glaubens gehen, den Abraham hatte, als er noch unbeschnitten war.
4,13 - Durch seine Glaubensgerechtigkeit wurde Abraham der Welt Erbe, nicht durch die Befolgung des noch ungeschriebenen mosaischen Gesetzes.
4,14 - Wären die, die nach dem mosaischen Gesetz leben, die Erben, dann wäre der Glaube um seine Wirkung gebracht / zunichte gemacht.
4,16 - Deshalb ist das verheißene Erbe an den Glauben gebunden.
4,16 - Die Verheißung ist für die ganze Nachkommenschaft Abrahams gültig, für die, denen das mosaische Gesetz gegeben wurde und die glauben und für die, die ohne das mosaische Gesetz zu haben so wie Abraham glauben.
4,17 - Vor dem Gott, an den Abraham glaubte, ist Abraham unser aller Vater geworden.
4,17 - Der Glaube Abrahams beinhaltet, dass Gott die Toten lebendig macht.
4,17 - Der Glaube Abrahams beinhaltet, dass Gott das, was nicht ist, ins Dasein ruft.
4,18 - Obwohl es nichts zu hoffen gab, glaubte Abraham voller Hoffnung (gegen Hoffnung auf Hoffnung hin geglaubt).
4,18 - Abraham glaubte voller Hoffnung, dass er zum Vater vieler Völker wird (weil Gott ihm diese Verheißung gab).
4,19 - Obwohl Abraham wusste, dass er keine Kinder mehr zeugen konnte und Sara keine Kinder mehr bekommen konnte, wurde er im Glauben nicht schwach.
4,20 - Stattdessen erstarkte er in seinem Glauben, weil er Gott die Ehre gab.
4,21 - Abraham war felsenfest davon glaubensüberzeugt, dass Gott das, was er verheißen hat, auch tun kann.
4,22 - Deshalb wurde ihm dieser Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet.
4,24 - Auch uns wird, wenn wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, von den Toten auferweckt hat, die Gerechtigkeit angerechnet werden (25 - Gott gab Jesus wegen unserer Übertretungen dahin und wegen unserer Rechtfertigung hat er ihn auferweckt.).
5,1 - Wir sind aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt worden.
5,1 - Deshalb haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.
5,2 - Aufgrund des Glaubens haben wir Zugang zu der Gnade bekommen, die jetzt unser Leben bestimmt.

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