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In dieser Lektion möchte ich die wichtigsten Aussagen über Gottes Zorn sammeln, ordnen und wenn nötig, ein wenig kommentieren.
Gottes Zorn in Römer 1 Vers 16 bis Römer 5 Vers 11!In Kapitel 1,18 schreibt Paulus den Christen von Rom, dass Gott seinen Zorn offenbart. Dieser Zorn trifft alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit unterdrücken. Gemeint sind an dieser Stelle die nichtjüdischen Völker. Obwohl Gott sich ihnen als der Schöpfer offenbart und sie ihn auch an seinen Schöpfungswerken mit dem Verstand erfassen, anerkennen sie ihn nicht als Schöpfer. Stattdessen tauschen sie ihn gegen Götzen ein und tun Dinge (1,24-32), die sich nicht gehören. Die Juden wissen, dass Gott die nichtjüdischen Völker aufgrund dieser Dinge zu Recht verurteilt (2,2).
Das jüdische Volk sieht / die Juden sehen das Treiben der nichtjüdischen Völker und verurteilt / verurteilen es (2,1). Aber auch sie selbst stehen unter dem Zorn Gottes, da sie dieselben Dinge tun. Und aufgrund dessen können auch sie dem Gericht Gottes nicht entgehen (2,3).
Es ist sogar so, dass sie sich durch ihre Härte gegenüber den nichtjüdischen Völkern und ihrem unkritischen Verhalten sich selbst gegenüber, Zorn Gottes aufhäufen. Dasselbe bewirkt auch ihr Herz, das sich gegenüber einer Umkehr verschließt (2,5).
Es gibt aber einen Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, an dem der Zorn Gottes über die Menschen hereinbricht (2,5). An diesem Tag richtet Gott ohne Ansehen der Person (2,11) das Verborgene der Menschen (2,16).
Wer sich selbstsüchtig der Wahrheit widersetzt, der Ungerechtigkeit aber gehorcht, wird Gottes ewigen Zorn und Grimm erfahren(2,8). Bedrängnis und Angst wird über jede Menschenseele kommen, die das Böse tut (2,9).
Die, welche ohne das mosaische Gesetz gesündigt haben, werden ohne mosaisches Gesetz aufgrund ihrer Sünde verloren gehen. Und die, welche unter dem mosaischen Gesetz gesündigt haben, werden durch das mosaische Gesetz gerichtet werden (2,12).
Paulus fragt in Kapitel 3,5, ob Gott nicht ungerecht ist, wenn er über uns, die wir durch unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweisen, seinen Zorn verhängt? Dem entgegnet er, dass Gott auf gar keinen Fall ungerecht ist, sonst könnte er die Welt nicht richten (3,6).
Das mosaische Gesetz kann das Problem des Zornes Gottes nicht lösen. Durch die Übertretungen, die es provoziert, bewirkt es Gottes Zorngericht (4,15).
Wer durch das Blut Jesu Christi gerechtfertig ist, wird durch ihn ganz sicher vom Zorn Gottes gerettet werden (5,9).
Paulus macht ganz unmissverständlich klar, dass jeder Mensch unter dem Zorn Gottes steht. Es ist der Zorn des gerechten Gottes, der im Zorngericht ohne Ansehen der Person das Verborgene der Menschen ans Licht bringen und richten wird.
Wer glaubt, durch gute Werke (Leistungen) gemäß dem mosaischen Gesetz diesen Zorn abwenden zu können, der täuscht sich gewaltig. Das mosaische Gesetz zeigt durch seine Wirkung, dass die Rettung woanders herkommen muss. Es provoziert nämlich den Menschen dazu, es zu übertreten und bewirkt dadurch Gottes Zorngericht.
Rettung vor dem Zorn Gottes kommt einzig durch das Sühneopfer Jesu Christi. Nur wer durch das Blut Jesu Christi gerechtfertig ist, wird ganz sicher vom Zorn Gottes gerettet werden.
Alle anderen trifft Gottes ewiger Zorn und Grimm. Nach dem Tod ist keine Umkehr mehr möglich. Aufgrund ihrer Sünde gehen diese Menschen verloren.
1,18 - Gott offenbart seinen Zorn.
1,18 - Gottes Zorn trifft alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen.
1,18 - Gottes Zorn trifft die Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit unterdrücken.
2,2 - Wir wissen, dass Gott die zu Recht verurteilt, die diese Dinge tun.
2,3 - Niemand kann dem Gericht Gottes entgehen, wenn er dieselben Dinge tut, die er verurteilt.
2,5 - Härte anderen gegenüber und Milde (unkritisch) sich selbst gegenüber häuft Zorn Gottes an.
2,5 - Ein Herz, das nicht umkehren will, häuft Zorn Gottes an.
2,5 - Es gibt einen Tag des Zorns und Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, an dem der Zorn Gottes über den Menschen hereinbricht.
2,8 - Wer sich selbstsüchtig der Wahrheit widersetzt, der Ungerechtigkeit aber gehorcht, Zorn und Grimm. (2,9 - Bedrängnis und Angst wird über jede Menschenseele kommen, die das Böse tut.)
2,11 - Gott richtet ohne Ansehen der Person.
2,12 - Die, die unter dem mosaischen Gesetz gesündigt haben, werden durch das mosaische Gesetz gerichtet werden.
2,16 - Das geschieht an dem Tag, an dem Gott das Verborgene richten wird.
3,5 - Gott ist nicht ungerecht, wenn er über uns seinen Zorn verhängt?
3,6 - Wenn Gott ungerecht wäre, könnte er die Welt nicht richten.
4,15 - Das mosaische Gesetz bewirkt durch die Übertretungen Gottes Zorngericht.
5,9 - Es ist ganz gewiss, dass wir, die wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, durch ihn vom Zorn Gottes gerettet werden.

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