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(9) Wie ist das nun mit uns Juden? Haben wir einen Vorzug gegenüber den Heiden? Nicht unbedingt. Denn ich habe ja eben sowohl die Juden als auch die Heiden beschuldigt, dass sie alle unter der Herrschaft der Sünde stehen. (10) Das steht schon in Psalm 14,1-3 geschrieben:
(19) Wir wissen aber, dass alles, was die Heilige Schrift sagt, es an die richtet, die der Heiligen Schrift verpflichtet sind. Auf diese Weise wird jeder Mund zum Schweigen gebracht und die ganze Welt wird vor Gott schuldig. (20) Denn aufgrund von Gesetzeswerken wird kein Mensch vor Gott gerecht. Denn durch das mosaische Gesetz wird die Sünde zur Erfahrung.
Alle Menschen stehen unter der Macht der Sünde und sind somit vor Gott schuldig(9) Wie ist das nun mit uns Juden? Haben wir einen Vorzug gegenüber den Heiden? Nicht unbedingt. Denn ich habe ja eben sowohl die Juden als auch die Heiden beschuldigt, dass sie alle unter der Herrschaft der Sünde stehen.
In den ersten acht Versen von Kapitel 3 ist Paulus auf vier mögliche Einwände der Juden eingegangen. Nun fährt er in derselben Stilform fort und fragt noch einmal: "Was ist nun mit uns Juden? Haben wir einen Vorzug gegenüber den Heiden?" Seine Antwort kann man zweifach übersetzen. Die meisten Bibelübersetzungen übersetzen in Richtung "ganz und gar nicht". Aber auch mein "nicht unbedingt / nicht in jeder Hinsicht" ist möglich. Ich habe mich deshalb für die zweite Möglichkeit entschieden, weil Paulus in Kapitel 3,1 sehr deutlich vom "Vorzug der Anvertrauung des Wortes Gottes" spricht. Die Juden haben gegenüber den Heiden einen sehr großen Vorzug (Vorteil), weil ihnen zu allererst das Wort Gottes anvertraut wurde und sie damit zu Haushaltern des Wortes Gottes wurden. Doch dieser große Vorzug hat auch mit ihrem Verhalten zu tun.
Und deshalb ist der Vorzug nicht unbedingt (nicht in jeder Hinsicht) ein Vorzug. Nur in Verbindung mit einem verantwortlichen Tun kommt der Vorzug zur Geltung. Diesbezüglich hat Paulus aber den Juden bewiesen, dass sie genauso unter der Herrschaft der Sünde stehen (2,1-3,8), wie die Heiden (1,19-32).
Interessant ist hier der Wechsel vom "Zorn Gottes" zur "Herrschaft der Sünde". In Kapitel 1,19 bis 3,8 war vom Zorn Gottes über den Heiden und den Juden die Rede. Nun könnte man diesen Abschnitt auch mit "Heiden und Juden leben unter der Herrschaft der Sünde" überschreiben.
Paulus sagt, dass nicht ein einziger Mensch in diese Welt hineingeboren wird, der von sich aus "frei" ist. Jeder Einzelne ist der Herrschaft der Sünde unterworfen, was sich dadurch zeigt, dass jeder sündigt. Der Mensch wird als Sünder geboren und deshalb sündigt er auch. Um dies zu verdeutlichen, stellt Paulus aus alttestamentlichen Bibelstellen eine "Klage Gottes über den Menschen" zusammen:
(10) Das steht schon in Psalm 14,1-3 geschrieben:

Ihr gesamter Lebensweg ist ein kriegerischer Weg. Sie sind außerstande Frieden zu schaffen. Zusammenfassend kann man deshalb über die Menschen sagen:
Überblickt man diese Klage Gottes, so beginnt und endet sie mit der "Missachtung Gottes" durch die Menschen, was dazu führt, dass sie unbrauchbar geworden sind, Gottes Ansprüchen zu genügen. Auf ihrem Lebensweg zerstören sie mit ihren Worten und ihrem Tun das Leben ihrer Mitmenschen.
(19) Wir wissen aber, dass alles, was die Heilige Schrift sagt, es an die richtet, die der Heiligen Schrift verpflichtet sind. Auf diese Weise wird jeder Mund zum Schweigen gebracht und die ganze Welt wird vor Gott schuldig.
Würde Paulus nicht mit Vers 19 fortfahren, so würden die Juden zustimmen und alles nur auf die Heiden beziehen. Ja, die Heiden missachten Gott. Sie zerstören mit ihren Worten und ihrem Tun das Leben der Mitmenschen.
Aber mit der Stelle aus Jesaja 59 weist Paulus darauf hin, dass auch die Juden Gott missachten. Schon die heiligen Schriften belegen dies. (Anmerkung: Im Urtext ist vom Gesetz die Rede. Paulus zitiert aber aus den Psalmen und aus Jesaja. Deshalb habe ich hier mit "Heilige Schrift" übersetzt.)
Die Heilige Schrift bezeugt schon, dass Heiden und Juden Gott missachten und mit ihren Worten und ihrem Tun das Leben der Mitmenschen zerstören. Auch ein jüdischer Lehrsatz (Alles, was die Heilige Schrift sagt, richtet sie an die, die ihr verpflichtet sind!) belegt, dass alles, was die Heilige Schrift sagt, sie zu denen sagt, die unter ihrer Autorität stehen. Die Konsequenz daraus lautet: "Die Heilige Schrift spricht von den Juden."
Nun muss jegliche Selbstverteidigung zum Schweigen kommen. Auch der Jude muss einsehen, dass die ganze Welt, die ganze Menschheit und damit auch er vor Gott schuldig ist.
(20) Denn aufgrund von Gesetzeswerken wird kein Mensch vor Gott gerecht. Denn durch das mosaische Gesetz wird die Sünde zur Erfahrung.
Mit Vers 20 begründet Paulus diese Aussage. Im Gericht Gottes ist kein Mensch gerecht. Dies gilt auch dann, wenn dieser Mensch ein Jude ist und sich auf den Gehorsam gegenüber den Geboten beruft.
Mit Gesetzeswerken meint Paulus Werke, die das Gesetz fordert. Käme ein Mensch diesen Forderungen vollkommen nach, so würde er das Gesetz erfüllen. Und genau dies versucht der Mensch, er kommt den Forderungen nach, um durch die Erfüllung vor Gott gerecht zu werden.
Im Judentum gab es nicht nur "Werke des Gesetzes Mose", sondern auch "Werke des Gesetzes Beliars". Diese Werke waren eigene Werke, die man auswählte, um ihnen nachzukommen. Für den Juden war klar, dass er mit diesen Werken vor Gottes Thron nicht gerecht gesprochen wird. Aber Paulus geht mit seiner Aussage so weit, dass er hier klarstellt, dass man auch nicht mit den vom Gesetz Mose geforderten Werken gerecht gesprochen wird. Überhaupt war die ganze jüdische Theologie der Werke falsch. Man war der Überzeugung, dass man sich einen Schatz von Gesetzeserfüllungen ansammeln konnte und mit diesem Schatz letztendlich Gottes Gerechtigkeit erlangte.
Doch Paulus sagt, dass dies unmöglich ist, und fährt fort: "Denn durch das mosaische Gesetz wird die Sünde zur Erfahrung." Normalerweise wird hier mit: "Denn durch das Gesetz kommt es zur Erkenntnis von Sünde!" übersetzt. Diese Übersetzung verleitet meines Erachtens dazu, dass das Gesetz lediglich sagt, was Sünde ist. Aber Erkenntnis ist mehr. Erkenntnis hat eine praktische Dimension. Wahre Erkenntnis Gottes hält die Erkenntnis fest = anerkennt Gott (1,28). Nach Kapitel 10,2 eifert Erkenntnis auch. Hier begründet Paulus die Aussage, dass niemand aus Werken gegenüber dem Gesetz gerechtfertigt wird, damit, dass das Gesetz das Gegenteil bewirkt: Es ruft die Sünde hervor! Diese Deutung deckt sich auch mit Kapitel 4,15, 5,20 und 7,7+8.
Paulus hat sich unheimlich viel Mühe gegeben, insbesondere die Juden davon zu überzeugen, dass sie unter dem Zorn Gottes sind und damit auch, genau wie die Heiden, unter der Herrschaft der Sünde stehen. Dagegen erscheint unsere 08/15 Botschaft für alle und jedermann wie eine lieblose und auswendig gelernte Pflichtbotschaft. Doch Menschen, die wir um des Evangeliums willen lieben, sind aller Mühen wert. Bei seiner Mühe um die Juden zeigt sich dieses Bemühen des Paulus in vielen Einzelheiten:
Seine Sprache stelle ich mir sehr wechselhaft und dem jeweiligen Punkt angemessen vor. Halb weinend, wenn er über die Langmut Gottes spricht, "zornig", wenn es um deren Missachtung geht, werbend, wenn er um Einsicht geradezu fleht usw. Ein Liebesgesäusel kann ich mir bei ihm beim besten Willen nicht vorstellen. Er redet hart, aber auch weich. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, tritt gerne auf die Füße und redet nicht nach dem Mund. Im Gegenteil, Paulus spricht Klartext!
Mich erinnert Paulus an einen Pastor aus meiner Kindheit. Wenn er predigte, dann konnte es in der Kirche blitzen und donnern. Wenig später sprach dann irgendwie ein anderer Mann. Seine Stimme hatte sich besänftigt und mit völlig veränderter Tonlage warb er für Jesus. Damals war ich noch jung. Und die anderen Kinder und ich mussten uns immer das Lachen verkneifen. Und dennoch wussten wir, dass seine Botschaft echt war. Seinen Namen habe ich vergessen, seine Predigt - sein Predigen nie!
Ich würde sagen, dass jener Pastor und auch Paulus mit Leidenschaft gepredigt haben. Sucht man nach Synonymen für "Leidenschaft", so gehen diese in zwei Richtungen. Zum einen wird "Begeisterung" vorgeschlagen, zum anderen "Temperament". Das bekannte Schleiermacher-Zitat über Eifersucht wird gerne auch folgendermaßen wiedergegeben: "Leidenschaft (eigentlich Eifersucht) ist eine Eigenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft!" Ich möchte dem hinzufügen: "Leidenschaft ist eine Eigenschaft, die mit Begeisterung sucht, was Überzeugung schafft!"
Was will ich damit sagen? Nun, nehmen wir einmal an, dass wir einen Redner eingeladen haben, der uns darüber informieren soll, wie man religiöse Menschen für Christus gewinnen kann. In seiner Predigt behandelt er 6 Punkte:
Von diesen Themen her würde ich sagen, dass die Predigt bestimmt gut war.
Am Nachmittag geht dieser Prediger nun mit seinen Zuhörern in die Fußgängerzone. Ihm ist wichtig, dass die Praxis nicht zu kurz kommt. Und so beginnt er auf einem freien Platz, entlang seiner 6 Punkte zu predigen. Etwa so:
"Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer!
Ist ihnen eigentlich bewusst, dass sie in Gottes Gericht keine Entschuldigung haben? Oder sind sie eventuell sogar der Überzeugung, dass es bei ihnen nichts zu entschuldigen gibt? Dann befinden sie sich auf dem Holzweg.
Warum? Nun, wir Menschen / sie haben die Gewohnheit, dass sie gerne besser dastehen als ihre Mitmenschen. Das ist nichts anderes, als dass sie über andere richten und sie verurteilen. Aber indem sie die anderen verurteilen, verurteilen sie sich selbst auch, weil sie genau dasselbe tun. Also trifft auch sie das Gericht Gottes.
Sie sind also hart gegenüber anderen und meinen, vor Gott besser dazustehen als die anderen. Damit verachten sie Gottes große Güte, Langmut und Geduld ihnen gegenüber. Er möchte, dass sie seine Güte und Geduld nutzen und umkehren. Stattdessen reiten sie sich immer tiefer in den Dreck. Mit ihrer Härte gegenüber anderen und ihrer Unobjektivität sich selbst gegenüber sammeln sie sich gewissermaßen einen Schatz an. Aber es ist kein guter Schatz, weil sie sich Zorn um Zorn Gottes ansammeln. Und am Tag des Gerichts wird Gott ihnen geben, was sie dafür verdienen.
Sie wollen durch ihre Werke vor Gott gerecht werden? Dann frage ich sie, aus welcher Motivation heraus sie diese Werke tun? Geht es ihnen in ihrem Leben um Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit? Geht es ihnen um die Sache Gottes? Dann tun sie tatsächlich unermüdlich das Gute. Nicht, um irgendwann vor Gott mit diesen Werken aufzutrumpfen, sondern weil Gott ihr Lebensinhalt ist. Und wenn das bei ihnen tatsächlich so ist, dann beschenkt Gott sie mit ewigem Leben.
Aber es gibt auch andere Werke, die teilweise sogar einen Heiligenschein haben und trotzdem aus einer Selbstsüchtigkeit heraus getan werden. Wenn sie sich der Wahrheit Gottes widersetzen, dann gehorchen sie automatisch der Ungerechtigkeit. Und dann tun sie unermüdlich das Böse. Und mitunter sieht dieses Böse sogar ganz schön gut aus! Die Folge davon ist aber Gottes unversöhnlicher Zorn und Grimm.
Ich hör sie schon sagen, dass sie sich an die 10 Gebote halten und dass sie beim Gericht Gottes genau das vorbringen werden. Haben sie sich selbst schon mal anhand dieser 10 Gebote geprüft. Meinen sie wirklich, dass sie Gott allein ehren und ihm dienen? Das nehme ich ihnen nicht ab! Im Gegenteil, sie schnitzen sich ihren Gott zurecht und übertreten damit auch das zweite Gebot. Und wie oft haben sie den Namen Gottes schon missbraucht? Und so weiter und so fort! Wir können ein Gebot nach dem anderen durchgehen und es kommt dabei immer ein "schuldig" heraus!
Gottes Gericht ist lupenrein gerecht und ohne Ansehen der Person. Sie können sich darauf berufen, dass sie als Kind getauft wurden und deshalb ein Christ sind. Sie können sich zudem auf die 10 Gebote berufen. Sie können sich sogar irgendwie Gottes rühmen und vorgeben, dass sie seinen Willen kennen. Sie können auf ihre Konfirmation oder Kommunion verweisen. Darauf, dass sie zu Hause drei Bibeln haben. Es ändert gar nichts daran, dass gerade dieses "Berufen" zeigt, dass ihr Christsein nur heiße Luft ist. Warum sagen so viele Menschen: "Hör mir bloß auf mit diesen Christen!" Weil ihr "Christsein" nicht echt ist und sie damit Gott in den Dreck ziehen!
Alle ihre vorgetragenen Pluspunkte sind im Gericht Gottes nicht tragfähig. Warum? Weil sie alle nur äußerliche Fassade sind. Diese Dinge kommen nicht von Herzen und sind auch nicht ihre Herzensangelegenheit.
Gegenüber anderen Menschen haben wir hier große Vorteile. Wir / sie haben zum Beispiel die Bibel. Sie können darin lesen und können prüfen, wie man Christ wird. Stattdessen steht sie im Bücheregal und wird nur zum Abstauben herausgenommen. Bibel lesen - Nein Danke! Brauch ich nicht - versteh ich nicht - weiß auch so, wo's lang geht! Und was ein Vorteil gegenüber anderen ist, die keine Bibel haben, wird zum Bumerang, weil sie sich aus der Verantwortung, die dieser Vorteil mit sich bringt, herausgestohlen haben.
Sie mögen religiös sein. Das ändert aber nichts daran, dass sie vor Gott schuldig sind. Und warum sind sie vor Gott schuldig? Weil sie unter der Herrschaft der Sünde stehen. Sie müssen sich nun nicht fragen, ob das tatsächlich auch für sie gilt. Warum nicht? Weil kein einziger Mensch vor Gott gerecht ist! Keiner, niemand - nicht ein Einziger! Und noch etwas: Und keiner, niemand - nicht ein einziger erlangt durch Werke Gerechtigkeit vor Gott! ..."
Was halten Sie von dieser Predigt? Die Unterweisung am Morgen war gut, aber die Praxis ist doch ziemlich ... lieblos, derb, unbiblisch? O. K., ich würde diese Predigt hier nicht beenden. Deshalb habe ich auch die ... geschrieben. Die Frage "Wie wird man denn nun gerecht vor Gott (Wie wird man Christ?)?" müsste hier noch beantwortet werden.
So manche evangelistische Predigt beinhaltet folgende Punkte:
Zugegeben, diese Predigt enthält wenig Zündstoff. Damit tritt man niemand allzu heftig auf die Füße. Aber wird man so Christ? Ich denke nicht!
Paulus bereitet mit Kapitel 1,18 bis 3,20 den menschlichen Boden für das Evangelium vor. Dabei reißt er bei den Juden (2,1-3,8) die größten Unkräuter aus, die Religiosität wachsen lässt:
Diese Dinge müssen mit Stumpf und Stiel ausgerissen werden. Da ist kein zartes Drüberjäten angesagt. Christ wird man, indem man dahin kommt, dass man zu Gott sagt: "Jawohl, Deine Ansicht über mich ist völlig korrekt. Ich bin ein Sünder. Nicht ein einziges vermeintliches gutes Werk kann dieses Urteil ändern. Dein Sohn musste für meine Sünde sterben. Das ist das Urteil. Ich habe die Todesstrafe verdient. Jesus hat sie stellvertretend für mich auf sich genommen und du begnadigst mich, weil ich meine Schuld eingestehe und um diese Begnadigung bitte!"
Diese Botschaft ist nach allen Seiten hin emotional. Jesus weinte über der Verlorenheit der Menschen. Jesus ging auch hart mit ihnen ins Gericht. Paulus reißt den Heiden und Juden ihre Fundamente weg, damit das Evangelium dann auf fruchtbaren Boden fallen darf. Leidenschaftliches Predigen schafft Leiden, nämlich da, wo der Finger der predigt in Wunden bohrt. Leidenschaftliches Predigen geschieht aber auch in einer Begeisterung, die Begeisterung hervorruft, nämlich dann, wenn die Botschaft verstanden wird und überzeugt (Frucht bringt). Dann sind die Leiden schnell vergessen - dann kommt auch beim Hörer Begeisterung auf.
Die Anderen werden wohl verärgert von dannen ziehen. Beim Wohlfühl-Evangelium können sie ihr Gesicht wahren. Beim Klartext-Evangelium hoben diese Personen zur Zeit Jesu und Paulus und ... Steine auf!
PS: Ist Ihnen aufgefallen, dass meine Kurzpredigt vom Inhalt her entlang des Textes von Kapitel 2,1 bis 3,20 ging und dass sie in der Wortwahl usw. viel "milder" war?

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