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(7) Welchen Schluss sollen wir nun daraus ziehen? Ist das mosaische Gesetz Sünde? Auf gar keinen Fall! Aber ohne das mosaische Gesetz hätte ich die Sünde nicht kennengelernt. Ich hätte nicht erfahren, was Begierde ist, wenn das mosaische Gesetz nicht in 2. Mose 20 und 5. Mose 5 sagen würde: "Du sollst nicht begehren!" (8) Die Sünde aber ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und bewirkte in mir jede nur denkbare Begierde. Ohne (das mosaische) Gesetz ist die Sünde tot. (9) Ich lebte einst ohne (das mosaische) Gesetz. Als dann aber das Gebot kam, lebte die Sünde in mir auf; (10) ich aber starb. Das Gebot, das mir zum Leben dienen sollte, brachte mir den Tod. (11) Denn die Sünde ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und benutzte es, um mich zu täuschen, und dann, um mich zu töten. (12) Also: Das mosaische Gesetz ist heilig und seine Gebote sind heilig, gerecht und gut. (13) Hat dann etwa das Gute mir den Tod gebracht? Auf gar keinen Fall! Das hat vielmehr die Sünde getan, damit sie als Sünde sichtbar würde. Sie hat durch das Gute meinen Tod bewirkt, damit sie durch das Gebot über alle Maßen sündig würde.
Das zum Leben gegebene Gesetz erweist sich zum TodIn der Einleitung zum ganzen Abschnitt von Kapitel 5,12 bis 8,39 habe ich zu diesem ICH unseres Textes ausführlich Stellung genommen. Ich kam zu dem Schluss, dass dieser ICH zwar ein Christ ist, aber als Christ auf seine vorchristliche Existenz zurückblickt. So gesehen besagt der Text, dass sich dem unerlösten Menschen - dem Mensch aus der Linie Adams - dem Mensch in der Existenzweise "in Adam" - das zum Leben gegebene Gesetz zum Tod erweist.
(7) Welchen Schluss sollen wir nun daraus ziehen? Ist das mosaische Gesetz Sünde? Auf gar keinen Fall! Aber ohne das mosaische Gesetz hätte ich die Sünde nicht kennengelernt. Ich hätte nicht erfahren, was Begierde ist, wenn das mosaische Gesetz nicht in 2. Mose 20 und 5. Mose 5 sagen würde: "Du sollst nicht begehren!"
In unserem Abschnitt ist viel von der Wirkung des mosaischen Gesetzes die Rede. Hier in Vers 7 sagt Paulus, dass durch das mosaische Gesetz die Sünde kennengelernt wird. Das bedeutet so viel wie: Man weiß, was Sünde ist und die Sünde wird auch zur praktischen Erfahrung. So gesehen möchte man fast an Gott die Frage richten, warum er denn das Gesetz nicht weggelassen hat. Es ging doch vorher, zwischen Adam und Mose, auch ohne das mosaische Gesetz.
Das stimmt soweit, nur, in jener Zeit standen die Menschen auch unter der Macht der Sünde. Der Tod offenbart dies (5,14). Das Sündigen geschah also nicht so bewusst, was eine eher gefährliche Situation ist. In diese Problematik hinein erfüllt das mosaische Gesetz einen unentbehrlichen Dienst. Bevor nämlich ein Mensch für den Heilsweg Gottes offen wird, muss er erkennen, dass er der Herrschaft der Sünde restlos ausgeliefert ist.
Bevor ich Vers 7ff weiter auslege, möchte ich auf den letzten Vers eingehen:
(13) Hat dann etwa das Gute mir den Tod gebracht? Auf gar keinen Fall! Das hat vielmehr die Sünde getan, damit sie als Sünde sichtbar würde. Sie hat durch das Gute meinen Tod bewirkt, damit sie durch das Gebot über alle Maßen sündig würde.
Paulus fragt hier, ob das mosaische Gesetz / Gebot (das Gute) uns Menschen den Tod gebracht hat und antwortet: "Auf gar keinen Fall!" Wie ist es dann? Paulus erklärt: "Die Macht der Sünde missbraucht im unerlösten Menschen das mosaische Gesetz." Aber, und das ist das Wunderbare, das mosaische Gesetz leistet einen unentbehrlichen Dienst:
Das mosaische Gesetz hat der Menschheit nicht den Tod gebracht. Dies hat die Herrschaft der Sünde vollbracht, indem sie das mosaische Gesetz für ihre Zwecke missbraucht und den Tod gebracht hat.
Zurück zu Vers 7:
Dort beginnt Paulus mit einer anderen Frage, die von Vers 5a herkommt und deshalb ausführlich folgendermaßen lautet:
Wenn das mosaische Gesetz die Sünde hervorruft, ist dann nicht das mosaische Gesetz selbst Sünde?
Paulus verneint vehement und sagt: "Das mosaische Gesetz und die Sünde kann man nicht gleichsetzen. Das mosaische Gesetz ist nicht Sünde. Aber es ist auch nicht so, dass die beiden nichts miteinander zu tun hätten. Es ist nämlich so, dass ich durch das mosaische Gesetz sündigte (ich erfuhr, was Sünde ist und übertrat das Gebot (sündigte)).
Vers 7b begründet diese Aussage. Die Menschheit hat das selbstsüchtige Begehren durch das Verbot des mosaischen Gesetzes kennengelernt. Paulus wählte sicherlich ganz bewusst diesen Teil des 10. Gebotes. Nach 1. Korinther 10,5 könnte man sagen, dass die Begierde die innere Form des Sündenwesens offenbart. Laut Römer 13,9 ist sie die negative Form der Nächstenliebe!
Paulus sagt mit Vers 7: Die Menschheit begehrt. Das Gebot "Du sollst nicht begehren" bewirkt diese Begierde. Dieses "Begehre nicht" hat die Begierde provoziert!
Wie aber kann dies geschehen? Diese Frage beantwortet Paulus in zwei kleinen Abschnitten, nämlich den Versen 8-10 und in Vers 11:
(8) Die Sünde aber ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und bewirkte in mir jede nur denkbare Begierde. Ohne (das mosaische) Gesetz ist die Sünde tot.
Was "veranstaltet" die Macht der Sünde durch das mosaische Gesetz mit seinem befehlenden Charakter? Es geht militärisch vor! Für sie ist das die Basis für den Angriff - sie ergreift die Gelegenheit und bewirkt jede nur erdenkliche Art von Begierde an! Die Macht der Sünde stachelt also unter Zuhilfenahme des mosaischen Gesetzes / Gebotes alle nur möglichen Begierden im Menschen an. In 5. Mose 5,21 werden verschiedene Inhalte dieses selbstsüchtigen Begehrens genannt: des anderen Frau, des anderen Haus, des anderen Acker, des anderen Knecht, ... Auch wer nach der Gerechtigkeit Gottes durch Gesetzesleistungen strebt, lebt in dieser Begierde, die sich diese Rechtfertigung in Selbstgerechtigkeit aneignen möchte. Man kann sagen, dass jede Ungerechtigkeit und jede Selbstgerechtigkeit diese Begierde enthält!
Warum aber fügt Paulus an, dass die Sünde ohne das mosaische Gesetz tot ist? Wenn dem so ist, dann ist es doch geradezu sträflich, den Menschen das mosaische Gesetz anzuvertrauen, oder?
Lassen Sie mich zu dieser Problematik zwei Auslegungen nennen:
Betrachtet man diese beiden Auslegungen im Lichte der nachfolgenden Verse 9-11, wird deutlich, dass Paulus sagen möchte, dass die Sünde ohne (das mosaische) Gesetz keine Kraft zum Wirken hat.
(9) Ich lebte einst ohne (das mosaische) Gesetz. Als dann aber das Gebot kam, lebte die Sünde in mir auf;
Genau wie Vers 8b erinnert Vers 9a zunächst an Kapitel 5,13+14. Liest man aber weiter, so kann hier nicht von der Zeit zwischen Adam und Mose die Rede sein. Das "ICH" ist hier Adam vor dem Sündenfall. Nur er (und Eva) lebten einst ohne Gesetz. Diese Auslegung wirft dennoch Probleme auf:
Zu 1. kann man sagen, dass die jüdische Überlieferung das Gebot an Adam als Verbot der Begier interpretiert. In 1. Mose 3,6 wird auch vom "Begehren" gesprochen. Interessant ist auch, dass in unserem Text in Vers 11 davon die Rede ist, dass die Sünde durch das Gebot täuschte. In 2. Korinther 11,3 sagt Paulus, dass die Schlange Eva durch ihre List täuschte! Auch Eva selbst sagt dies in 1. Mose 3,13.
Dieselbe jüdische Überlieferung besagt auch, dass Adam zugleich mit dem ihm gegebenen Gebot das ganze (mosaische) Gesetz erhalten hat. Damit kann man diesen Text, auch wenn er eigentlich vom mosaischen Gesetz spricht, auch auf Adam beziehen. Paulus scheint sich hier einem Zweig jüdischer Auslegung anzuschließen, der Adam urbildlich zum Empfänger des mosaischen Gesetzes macht.
Zu 3. möchte ich sagen, dass zwar "ICH" dasteht, aber das "ICH" ja, wie ich in der Einleitung zum ganzen Abschnitt von Kapitel 5,12 bis 8,39 ausgeführt habe (Lektion 035), ein "WIR" ist. Und in unserem Abschnitt ist von der Existenzweise "in Adam" die Rede.
Bei 4. muss ich gestehen, dass ich darauf keine befriedigende Antwort habe. Adam war vor dem Sündenfall in der Lage, zu jeglicher Sünde ein deutliches NEIN zu sagen. Er war nicht unter der Herrschaft der Sünde. Dennoch spielte sich dieselbe Gesetzmäßigkeit ab. Nach biblischem Wortlaut wurde er von der Schlange (Eva von der Schlange) getäuscht!
(10) ich aber starb. Das Gebot, das mir zum Leben dienen sollte, brachte mir den Tod.
Es waren also Adam und Eva, die einst ohne Gesetz lebten. Dann gab Gott das Gebot. In 1. Mose 2,17 heißt es: "... an dem Tag, an dem du davon isst, musst du sterben". Vers 9 und 10 unseres Abschnitts berichtet von diesem Geschehen: Das Gebot kam - die Sünde lebte in Adam auf - und Adam starb.
Das Widersinnige daran aber ist: Das Gebot kam (die Gebote kamen) - es war Adam zum Leben gegeben (sie waren Israel zum Leben gegeben) - aber Adam starb (aber die Israeliten / alle Menschen starben und sterben).
Sobald ein Mensch die Gebote Gottes leben/befolgen möchte, wird die Macht der Sünde kräftig, aktiv und entfaltet ihre Wirkung. Das Gesetz ist / die Gebote sind nicht Sünde, aber es wird / sie werden zum Werkzeug der Macht der Sünde und zum Mittel, durch das die Macht der Sünde Sünden hervorruft.
(11) Denn die Sünde ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und benutzte es, um mich zu täuschen, und dann, um mich zu töten.
Paulus sagte in Vers 8, dass die Macht der Sünde durch das Gebot die Gelegenheit ergreift
Interessant ist hier, dass Paulus diesen Aspekt des Täuschens (Betrügens) aufführt. In wiefern täuscht denn die Macht der Sünde. Was genau hat die Schlange Eva (und damit auch Adam) vorgetäuscht? Was versprach sie? In 1. Mose 3,4 lesen wir: "Die Schlange sagte zu Eva: Auf gar keinen Fall wirst du sterben!"
Obwohl das Gebot Gottes besagte, dass Adam und Eva im Falle der Übertretung sterben würden, täuscht die Schlange die beiden und sagt, dass sie nicht sterben werden, sondern wirklich leben werden! Die Macht der Sünde verspricht in ihrer Täuschung also auch das Leben. Und genau dies ist ja auch der Fall:
Beides ist aber Sünde! Beide Einstellungen bringen den (geistlichen, leiblichen und ewigen) Tod. Beides ist nichts anderes als dieses selbstsüchtige Begehren, das die Macht der Sünde bewirkt. Beide Anschauungen entsprechen der Täuschung (dem Betrug), auf den Adam und Eva hereingefallen sind!
(12) Also: Das mosaische Gesetz ist heilig und seine Gebote sind heilig, gerecht und gut.
Vers 12 beantwortet die Frage von Vers 7. Das mosaische Gesetz mit seinen Geboten ist nicht Sünde! Was dann?
Sind die 10 Gebote Sünde (7)?
Haben die 10 Gebote Sie ermordet (9-11, 13)?
Was hat es dann mit den 10 Geboten auf sich?
Und die Macht der Sünde - was hat es mit ihr auf sich?
Es ist nicht leicht, über die 10 Gebote zu predigen. Redet man Klartext, tritt man sehr schnell in Fettnäpfchen, welche einige Zuhörer abschalten lassen und andere verärgern. Da hilft es auch nicht, wenn man mit Vers 12 beginnt und bekennt, dass die 10 Gebote heilig, gerecht und gut sind. Ein falsches Wort und schon hat man verloren.
Aber das ging Paulus auch nicht anders. Er hat sich nach allen Seiten hin abgesichert und wird dennoch bis heute missverstanden. Aber was er im Römerbrief und an anderen Stellen über die 10 Gebote (das mosaische Gesetz) sagt, ist sehr wichtig. Nicht nur einzelne Verse, sondern alles!
Wer nur sagt, dass das Gesetz natürlich nicht Sünde ist, das "ABER" aber verschweigt, der unterschlägt Fakten, die heilsgeschichtlich und für die persönliche Heiligung sehr wichtig sind. Bei der Behandlung der 10 Gebote sind die vielen "ABER" nämlich von Bedeutung.
Unser Abschnitt (7,7-13) macht viele Aussagen, die man nicht oft genug wiederholen kann. Vor allen Dingen zeigt er aber die Wirkungsweise der 10 Gebote in der Linie Adams auf:
Und das "ABER" stellt die Dinge richtig!
Diese Macht der Sünde können Sie hinter sich lassen.
Nehmen wir einmal an, dass zwei Männer eine sehr uneinsichtige - weil bewaldete - Schlucht überqueren wollen. Beide hatten sie erfahren, dass auf der anderen Seite der Schlucht eine Art Paradies lag, in dem es sich gut leben lässt.
Der Mann bedankt sich. Am nächsten Tag bricht er dennoch auf. Die Warnung war ihm vor Augen, hielt ihn aber nicht zurück. Das "Paradies" lockte ihn an und die Warnung forderte ihn heraus. Er musste es einfach tun, stieg ab, verstieg sich, stürzte ab und war tot.
Beide Männer kamen also um, aber ich möchte behaupten, dass der zweite Mann größere Überlebenschancen hatte als der Erste.
Warum ist das so?
Nun, im ersten Fall kamen die Menschen zwischen Adam und Mose um, weil sie von der Macht der Sünde bewohnt waren und deshalb sündigten, indem sie in die Schlucht hinabstiegen. Sie träumten vom Paradies gegenüber, konnten aber aufgrund der innewohnenden Macht der Sünde nicht hinübergelangen. Das gefährliche an dieser Situation war, dass ihnen weder diese Macht der Sünde richtig bewusst war, noch ihre Sünde.
Deshalb räumte Gott diese Gefahr aus dem Weg. Mit Mose kam das Gesetz, das vor dem Hinabsteigen in die Schlucht warnt. Es sagt, was Sünde ist und verspricht das Paradies ohne den Abstieg in die Schlucht. Dass dies ein großer Vorteil gegenüber den Menschen zuvor ist, liegt auf der Hand.
Aber die Menschen sind von der Macht der Sünde bewohnt. Diese missbraucht dieses Gesetz, indem sie das selbstsüchtige Begehren in den Menschen wirkt. Die Warnung "Steig nicht hinab, du kommst dabei um!" wird zur Herausforderung, das Paradies selbst zu erreichen. Hinzu kommt der Betrug der Macht der Sünde, indem sie vortäuscht, dass man auf gar keinen Fall dabei umkommen wird. Viel eher ist es so, dass dieser Abstieg schon der Beginn des wahren Lebens ist. Die Folge aber ist, dass die Macht der Sünde in den Tod führt.
Haben Sie schon erkannt, dass Sie dieser Herrschaft der Sünde restlos ausgeliefert sind? Haben Sie zugelassen, dass das Gesetz diesen unentbehrlichen Dienst in Ihrem Leben tun durfte? Und wurde Ihnen dabei deutlich, wie abscheulich diese Macht der Sünde ist?
Warum ist das so wichtig?
Weil Sie nur dann für den Heilsweg Gottes offen sind! Sie sind auf dem Abstieg in diese Schlucht. Noch können Sie umkehren. Wenn Sie abstürzen - und das werden Sie - werden Sie (endgültig) sterben!
Werbung geht mit großen und positiven Versprechen einher, die sehr oft nicht eingehalten werden. In diesem Zusammenhang ist auch die Rede davon, dass der Mensch betrogen werden möchte.
Die Macht der Sünde im unerlösten Menschen macht sich diese 4 Tatsachen zunutze:
Lassen Sie uns diese Dinge auf die Sündenfallgeschichte anwenden:
Gott sagte:
Die Schlange sagte:
Die Schlange nahm das Gebot Gottes und nutzte die darin liegende Gelegenheit, die Begierde nach der Frucht zu wirken. Sie täuschte aber auch, indem sie das wirkliche Leben (nicht sterben, sein wie Gott) versprach und am Ende ihr Versprechen nicht einhielt. Gott behielt recht. Adam und Eva mussten sterben!
Was ich aber nochmals betonen möchte, ist dies: Die Schlange täuschte Adam und Eva in Bezug auf die Folgen der Sünde. Wenn Gott zu Adam und Eva sagte, dass sie bei der Übertretung des Gebotes sterben müssen, dann hatten Adam und Eva eine Ahnung, dass dies schrecklich sein muss (die Erfahrung des Todes fehlte bis dahin). Aber die Schlange täuschte sie diesbezüglich und nahm ihnen diese Angst, indem sie vorgaukelte, dass die Übertretung zum wirklichen Leben führt! Mit anderen Worten: Mit dem Tod kann man kein Geschäft machen. Die Schlange und die Macht der Sünde versprechen immer ein besseres als das göttliche Leben!
Dies gilt für den Nichtchristen, den Scheinchristen und in gewisser Weise auch für den angefochtenen Christen.
Beim Nichtchristen und Scheinchristen macht sich die Macht der Sünde das "Begehren" und die "Täuschung" zunutze. Das "Begehren" hat mit dem Inhalt des Gebotes zu tun und die "Täuschung" mit den Folgen der Übertretung. Schlussendlich bringt die Macht der Sünde den Tod, obwohl sie mit dem besseren Leben geworben hatte!
Gottes Gebote sind zum Leben gegeben. Die großen und positiven Versprechen der Werbetrommel der Macht der Sünde werden sich nicht erfüllen. Sie sind eine Täuschung und führen in den Tod!
Was dann werden Sie vielleicht fragen. Vers 7b+8 sagt uns, dass die Begierde / das Begehren die innere Form des Sündenwesens offenbart. Und nach Römer 13,9 könnte man sagen, dass die selbstlose Nächstenliebe das Gegenteil dieser Begierde ist. Und jede nur erdenkliche Art von Begierde enthält Ungerechtigkeit und Selbstgerechtigkeit. Folgende Grafik möchte ich Ihnen zum Überdenken weitergeben:


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