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Wichtig: Diese Unterseite ist Teil I einer siebenteiligen Serie. Die Zusammenstellung dieser Serie finden Sie HIER. Bitte beginnen Sie mit der Lektüre bei Teil I und erarbeiten Sie sich die Texte fortlaufend bis Teil VII.
(2,1) Aber auch du, der du diese Dinge verurteilst, hast keine Entschuldigung. Denn wenn du über einen anderen zu Gericht sitzt und ihn verurteilst, verurteilst du dich auch selbst. Denn du tust doch genau dasselbe wie er, den du verurteilst. (2) Wir wissen aber, dass Gott die zu Recht verurteilt, die diese Dinge tun. (3) Wie kannst du dann meinen, du könntest dem Gericht Gottes entgehen, wo du doch dieselben Dinge wie die tust, die du verurteilst?
(4) Oder ist es so, dass du Gottes große Güte, Nachsicht und Geduld verachtest? Merkst du denn nicht, dass dich Gottes Güte zur Umkehr bringen will? (5) Stattdessen häufst du dir selbst wegen deiner Härte und deinem Herzen, das nicht umkehren will, ständig immer mehr Zorn auf, bis er am Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes über dich hereinbricht. (6) Da wird Gott jedem das geben, was er für sein Tun verdient hat:
(11) Denn Gott richtet ohne Ansehen der Person.
(13) In Gottes Augen sind nämlich nicht die Hörer des mosaischen Gesetzes gerecht, sondern die, die das mosaische Gesetz tun, werden für gerecht erklärt werden. (14) Denn wenn Heiden, die das mosaische Gesetz nicht haben, von sich aus so handeln, wie es das mosaische Gesetz fordert, dann sind sie, die das mosaische Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. (15) Sie beweisen dadurch, dass das, was das mosaische Gesetz fordert, ihnen ins Herz geschrieben ist. Und ihr Gewissen und ihre Gedanken, die sich untereinander anklagen oder auch verteidigen, bezeugen das auch. (16) Das geschieht an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus und entsprechend meinem Evangelium richten wird.
(3,1) Und was ist dann der Vorzug der Juden gegenüber den Heiden? Und was ist der Nutzen der Beschneidung? (2) Nun, die Juden haben den Heiden gegenüber in jeder Hinsicht viel voraus. Zu allererst einmal ist ihnen das Wort Gottes anvertraut worden.
(3) Was ist dazu zu sagen? Hebt etwa die Untreue einiger Juden die Treue Gottes auf? (4) Niemals! Vielmehr ist es so: So wie jeder Mensch lügt, ist Gott immer aufrichtig und wahr. Das bezeugt schon Psalm 51 Vers 6: "Mit deinen Worten behältst du recht und wenn man mit dir rechtet, wirst du siegen."
(5) Wenn nun aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, welchen Schluss sollen wir dann daraus ziehen? Etwa den, dass Gott ungerecht ist, wenn er über uns seinen Zorn verhängt? Ich rede, wie Menschen eben reden. (6) Niemals! Wie könnte Gott sonst die Welt richten?
(7) Wenn jedoch die Wahrheit Gottes durch meine Lüge voll zur Geltung kommt und damit sein Ruhm vergrößert wird, wieso werde ich dann noch als Sünder verurteilt? (8) Soll ich etwa das sagen, was einige mir verleumderisch unterstellen? Sie behaupten, ich lehre: "Lasst uns Böses tun, damit Gutes dabei herauskommt!" Deren Gericht ist gerecht.
In dieser Lektion werde ich den Text noch nicht auslegen. Das habe ich in den nächsten zwei Lektionen vor. Hier möchte ich außer der Übersetzung des Textes noch vier Anmerkungen zu meiner Übersetzung machen:
Als "Anwendung" möchte ich Ihnen empfehlen, diesen langen Bibeltext immer wieder zu lesen und mit anderen Übersetzungen zu vergleichen.
Im Grunde genommen gehört die Mehrheit meiner Leser wahrscheinlich zu den nichtjüdischen Völkern. Diesbezüglich werden uns die Aussagen über die Heiden viel zu sagen haben. Aber irgendwie haben wir auch einen "jüdischen Hintergrund". Die meisten von uns kennen große Teile des mosaischen Gesetzes. Deshalb werden uns auch die Aussagen an die Juden ansprechen.
Stellen wir uns also dem ganzen Text. Lassen Sie uns ehrlich mit uns selbst ins Gericht gehen!
Weiter mit Teil II!

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